„Hier kann ich etwas bewegen“
Der neue Bräunlinger CDU-Vorsitzende Heiko Zorn freut sich auf die anstehenden Aufgaben
|
 |
 |
Bräunlingen (dm) „Ich engagiere mich gerne in der Kommunalpolitik, da dort etwas bewegt werden kann und die Bürger vor Ort und oft auch hautnah sehen sowie erfahren können, welche Entscheidungen für die Kommune getroffen wurden“, so begründete der neue Bräunlinger CDU-Vorsitzende Heiko Zorn seinen Einsatz. Schon als junger Bursche habe er in Undingen, auch durch seine Kameraden und dem traditionellen, christlichen Umfeld, Kontakte zu den Christdemokraten bekommen, bei denen er schon elf Jahre Mitglied war, bevor er aufgrund seiner Heirat mit Christine Hummel nach Bräunlingen kam. „Mir ist bewusst, dass ich als Nachfolger des drei Jahrzehnte an der CDU-Spitze stehenden Karl Müller kein leichtes Amt angetreten habe, denn ich werde an Müller gemessen, der tiefe und auch breite Spuren hinterlassen hat“, bemerkte er weiter. Doch er wolle versuchen, den von Müller geprägten Weg so gut es geht weiter zu erfolgen, mit einigen neuen Akzenten. Dazu gehört eine verstärkte Mitgliederwerbung und auch in der Jugendarbeit soll weiter etwas bewegt werden.
Heiko Zorn freute sich darüber, dass in Bräunlingen eine Junge Union aktiv ist, was für den örtlichen CDU-Verband ein großer Vorteil sei. Für ihn sei die CDU die richtige politische Heimat, vor allem im Ortsbereich, obwohl er mit etlichen Entscheidungen der „großen Politik“ nicht so einverstanden sei, so Zorn. Doch für ihn sei das durch die Parteien begleitete und auch beeinflusste Ortsgeschehen sehr wichtig, weshalb er sich dazu bereit erklärt hat, das schwere Erbe Karl Müllers zu übernehmen. Mit der guten Vorstandschaft und seinem neuen Stellvertreter Ludwig Kellner ist er sehr optimistisch, dass er in Zukunft neue Akzente setzen kann.
Zorn möchte vor allem das Interesse der Bevölkerung an der Kommunalpolitik verstärken. Er würde sich freuen, wenn die Bürger Anregungen, Ideen Vorschläge oder auch Kritik an die CDU herantragen würden, damit diese in die Parteiarbeit einfließen können.
aktualisiert von Michael Hall, 06.05.2010, 09:40 Uhr |